Der Film „Heimsuchung“ von Volker Schlöhndorff wurde hier gedreht. Auch Du kannst vor dieser Kulisse segeln. Für „Heimsuchung – Eine Jahrhundertgeschichte“ wurde der Scharmützelsee zum Drehort. Volker Schlöndorffs Verfilmung des Romans von Jenny Erpenbeck führt an das Ufer des Scharmützelsees.
Wo wurde „Heimsuchung“ am Scharmützelsee gedreht?
Die Dreharbeiten führten das Team nach Bad Saarow und Diensdorf-Radlow. Das Amt Scharmützelsee kündigte den Drehbeginn für den 18. August 2025 an. Die Mitteldeutsche Medienförderung bestätigte anschließend Aufnahmen am Scharmützelsee, am Templiner See und im Studio Babelsberg. Für Januar 2026 war ein weiterer Drehblock angekündigt. Der See ist damit einer von mehreren Drehorten des Films.
Besonders anschaulich wird die Verbindung von Literatur und Landschaft durch einen Hinweis Schlöndorffs beim Settermin am 7. Oktober 2025: Das Haus, das Jenny Erpenbeck zu ihrem Roman inspirierte, stehe nur rund 300 Meter vom damaligen Drehort entfernt. Darüber berichtete rbb24. Die Geschichte ist also eng mit dieser Gegend verbunden.
Das Filmhaus steht nicht einfach so am Seeufer
Wer nach dem Drehort von „Heimsuchung“ sucht, sollte zwischen dem Ufer, dem literarischen Vorbild und dem Haus im Film unterscheiden. Ein Setbericht des Tagesspiegels beschreibt drei Wochen Dreharbeiten in Diensdorf-Radlow. Das dortige Gebäude wurde mit einem Bluescreen verdeckt; in der Nachbearbeitung sollte das Einsteinhaus in Caputh eingesetzt werden. Dort hatte die Crew ebenfalls gedreht. Innenräume entstanden wiederum im Studio Babelsberg.
Die Leinwand verbindet somit unterschiedliche Orte zu einem Schauplatz. Eine öffentlich zugängliche Adresse für eine Besichtigung des Filmgrundstücks lässt sich aus den hier ausgewerteten Quellen nicht verlässlich ableiten. Für Deinen Ausflug lohnt sich vor allem die Landschaft am Scharmützelsee.
Was beim Dreh in Bad Saarow zu sehen war
Beim Settermin im Oktober 2025 waren unter anderem Lars Eidinger und Martina Gedeck an einer Szene am Seeufer beteiligt. Laut rbb24 zog künstlicher Nebel über das Gelände. Zum Ensemble gehören außerdem unter anderem Susanne Wolff, Ulrich Matthes und Detlev Buck. Regie und Drehbuch übernahm Volker Schlöndorff; produziert wurde der Film von Regina Ziegler und Schlöndorff.
Worum geht es in „Heimsuchung“?
Im Mittelpunkt stehen ein Seegrundstück nahe Berlin und die Menschen, deren Leben sich dort über Jahrzehnte kreuzen. Verfolgung, Krieg, Exil, die DDR und der Mauerfall greifen in ihre Hoffnungen auf ein Zuhause ein. Die Landschaft bleibt, während Besitzverhältnisse und Lebenswege sich verändern. Der Film erzählt damit auch von Verlust, Erinnerung und Zugehörigkeit.
Der deutsche Kinostart war laut Verleih STUDIOCANAL am 15. Oktober 2026. Die offizielle Filmseite nennt eine Laufzeit von 118 Minuten.
Der offizielle Trailer zum Film
Im offiziellen Trailer bekommst Du einen ersten Eindruck von Schlöndorffs Literaturverfilmung. Das Video stammt vom Kanal STUDIOCANAL Germany.
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Von der Leinwand aufs Wasser: Segeltörns mit AHOI
Nach dem Film möchtest Du den Scharmützelsee vielleicht mit anderen Augen sehen. Bei unseren Segeltörns kannst Du die Uferlandschaft vom Segelboot aus erleben: mit Wind in den Segeln, weitem Blick und dem wechselnden Licht des Abends. Du brauchst keine Segelkenntnisse. Ein Skipper begleitet den Törn; Du kannst mit anpacken oder einfach die Zeit an Bord genießen.
Ob wir den Uferabschnitt des Drehortes erreichen, hängt von Wind, Wetter und der verfügbaren Törnzeit ab. Eine Fahrt unmittelbar am Drehgrundstück vorbei oder der Blick auf das Filmhaus ist deshalb kein zugesicherter Bestandteil.
Häufige Fragen zum Märkischen Meer und zu „Heimsuchung“
Wo ist das Märkische Meer?
Das Märkische Meer liegt in Brandenburg, etwa 60 Kilometer von Berlin entfernt. Gemeint ist der Scharmützelsee bei Bad Saarow in der Urlaubsregion Seenland Oder-Spree.
Welcher See wird auch Märkisches Meer genannt?
Der Scharmützelsee wird auch „Märkisches Meer“ genannt. Der Beiname bezeichnet denselben See, an dessen Ufern unter anderem Bad Saarow, Diensdorf-Radlow und Wendisch Rietz liegen.
Warum heißt der Scharmützelsee Märkisches Meer?
Der Beiname wird auf Theodor Fontane zurückgeführt. Die Tourismusinformation Bad Saarow berichtet, dass er den Scharmützelsee bei seinem Besuch 1881 so nannte. Mit etwa zehn Kilometern Länge und rund zwölf Quadratkilometern Fläche bietet der See weite Ausblicke übers Wasser.
Welcher See ist mit dem Märkischen Meer in „Heimsuchung“ gemeint?
Mit dem „Märkischen Meer“ ist in „Heimsuchung“ der Scharmützelsee gemeint. Der Beiname begegnet Dir auch im offiziellen Trailer. Für den Film entstanden Uferaufnahmen bei Bad Saarow und Diensdorf-Radlow; weitere Drehorte waren Caputh und das Studio Babelsberg.
Kann ich auf dem Märkischen Meer segeln, ohne Segelkenntnisse zu haben?
Ja. Bei den begleiteten Segeltörns von AHOI auf dem Scharmützelsee brauchst Du keine Segelkenntnisse. Ein Skipper begleitet Dich an Bord. Beim Sunset-Sailing erlebst Du die Landschaft des Märkischen Meeres im Abendlicht.
Quellen und weiterführende Informationen
Recherche-Stand: 21. Oktober 2026. Die Drehortangaben beruhen auf folgenden Veröffentlichungen:
- Amt Scharmützelsee: Ankündigung der Dreharbeiten, 12. August 2025
- Mitteldeutsche Medienförderung: Drehstart für „Heimsuchung“, 28. August 2025
- rbb24: Schlöndorff dreht am Scharmützelsee, 7. Oktober 2025
- Tagesspiegel: Setbesuch und Hintergründe zum Filmhaus
- Tourismusinformation Bad Saarow: Lage, Beiname und Maße des Scharmützelsees
- Tourismusinformation Bad Saarow: Fontanes Besuch 1881
- STUDIOCANAL: Offizielle Filmseite mit Handlung und Kinostart

