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    Richtiges Verhalten beim Starkwindsegeln

    Das A und O ist natürlich eine gute Vorbereitung aber auch das rechtzeitige Handeln der Crew. Nicht umsonst gibt es einen alten Skipperspruch:

    „Denkst Du ans Reffen, ist es schon fast zu spät.“

    Die Segelfläche muss immer zur aktuellen Windstärke passen. Ein typischer Anfängerfehler ist es, zu lange mit dem Einreffen zu warten. Verändert sich die Windstärke, muss auch die Segelfläche angepasst werden.

    Zum sicheren Segeln gehört aber auch das Ausreffen dazu. Denn wenn der Wind wieder nachlässt, darf man natürlich auch wieder wieder ausreffen. 😉

    Eine leichte Krängung nach Lee ist ideal.

    Perfekt segelt eine Segelyacht übrigens dann, wenn sie nur leicht nach Lee krängt. Dabei fühlen sich alle Mitsegler wohl und das Material wird geschont. Ein Irrglaube ist es, dass eine Segelyacht möglichst schräg segeln muss. Das zeugt eher von der Unverantwortlichkeit und Rücksichtslosigkeit des Skippers.

    Beim Raumwindkurs auf das Vorsegel achten.

    Beim Segeln nach Lee ist das Vorsegel ein perfekter Indikator, ob das Schiff noch auf einem sicheren Raumwindkurs segelt oder sich schon auf einem unsichereren Vorwindkurs befindet. Unsicher, weil es auf einem Vorwindkurs zu einer Patenthalse kommen kann.

    Mit dem Wind sollte man immer auf dem Raumwindkurs segeln. Dabei steht das Vorsegel ordentlich und die Vorschot ist straff. Sobald das Schothorn des Vorsegels einfällt, befindet sich das Vorsegel im Windschatten des Großsegels und das Schiff auf Vorwindkurs. In diesem Fall muss man sofort anluven bis das Vorsegel wieder ordentlich steht. 🙂